Desolation
Blog.
Ich weiß nicht woher es kommt aber ich neige dazu mich vor allem was ich besitze zu ekeln, nichts, wirklich nichts das mir oder zu mir gehört, kann meinen Ansprüchen, gerecht werden, da diese größer werden, sobald sie erfüllt wurden. So scheint es mir zumindest.
Gerade habe ich mir meinen Ex-Freund angesehen, in der Zeit unserer Beziehung wurde er in meinen Augen immer hässlicher, sowohl optisch, als auch geistig. Ich wollte nurnoch weg, auch wenn ich dies solange ich konnte verdrängte. Jetzt, da einige Zeit vergangen ist, sehe ich es nicht mehr so als so schlimm an. Jaja, die liebe Halbjahresgrenze...
13.12.11 13:29


Werbung


Entscheidungen sind definitiv nicht meine Stärke aber diesmal wird es eine Richtige sein. Es bekommt seine Freiheit zurück, ich erlöse es von seinen Ketten, nach all der Zeit in Gefangenschaft. Die Jahreszeit ist gekommen, in der es toben, wüten, zerstören kann und den größten Schaden anrichtet. Ich sehe keinen Grund mehr alles in dem Zustand zu belassen, in welchem es sich bis jetzt befunden hat. Die Zeit ist zurück, die bittersüße Vergeltung an mir selbst ist endlich zurück.
4.11.11 15:08


Ich bin überfordert, mit dem Leben, mit dem Inneren, mit dem Äußeren, mit dem was um mich herum passiert. Diese Woche ist vollgestopft mit allem was mir schadet. Mein Praxisbesuch rückt immer näher, ich habe die Pflegeplanung dazu kaum angefangen, arbeite nurnoch und finde kaum noch Zeit für mich selbst. Mein Freund ist weit weg und scheint sich nicht für mich zu interessieren, geschweigedenn mich zu vermissen und ich kann es ihm noch nichteinmal verübeln. An mir gibt es nichts mehr zu vermissen. Meine Art, meine Persönlichkeit und mein Wesen ist verkommen zu einem Klumpen, der nurnoch Gründe zu suchen scheint, um sauer zu werden, der verzweifelt mit allen Mitteln versucht die Reaktion herauszukitzeln die er wünscht... braucht, ohne dabei selbst zu wissen wie diese aussieht um letztendlich enttäuscht zu sein. Ich werde alles selbst zerstören.
Ich hasse mich selbst. Dafür wie ich sein kann, wie ich wohl einfach bin. Ich fühle mich alleingelassen mit mir selbst und jeden Abend graut es mir vor dem nächsten Morgen.
8.7.11 23:30


Wie würde man sich als Außenstehender eigentlich selbst betrachten? Als die Zicke, das Arschloch das man nach außen trägt? Ich bezweifle das ich selbst genug Geduld aufbringen könnte, um mit mir umzugehen und mich kennenzulernen. Ich bin eine Lebensaufgabe, die niemals erfüllt ist.
Das Monster in mir wird niemals verschwinden, es wird nie aufhören zu toben um sich von den Ketten zu befreien. Manchmal schläft es sogar und erlaubt mir Momente des Glücks, doch die meiste Zeit verbringt es damit an meinen Innerein zu kratzen und Gift zu injizieren. Gift das mich zu Boden wirft. Noch siege ich, doch sein Tag wird kommen.
9.6.11 19:20


"Weißt du was eigentlich zählt? Das Gefühl das ich habe wenn ich meinen Arm um dich lege und du lächelst."

Für einen Moment schien alles egal.
8.7.11 23:36


Ich hasse diese Tage, auch wenn ich gerne so tue als würde mich das alles nicht interessieren. Sie erinnern einen daran das man in einer Familie lebt, die garkeine ist und auch nie war.
Nun frage ich mich, was das alles sein soll. Getrennte Eltern können glücklich sein, zusammenlebende sind es auch und wenn nicht, tun sie wenigstens so als wären sie es. Der Kinder oder des Ansehens willen, egal warum, sie tun es. Man sagt ja gerne das die Wahrheit besser ist als ein schöner Schein, das mag vielleicht auch sonst so sein aber ich hätte gerne einen Tag, der mich nicht damit konfrontiert, dass meine Eltern sich bis aufs Blut hassen. Nur einen Einzigen.
24.12.10 17:40


Es tut mir leid was ich dir antat, nie direkt, so das du es merktest, passiv, lautlos und dadurch wohl am schlimmsten. 8 Monate kennen wir uns nun und kennen uns scheinbar doch nicht so gut, wie wir es dachten. Mein Innenleben machte aus mir einen Egozentriker, der nichts für dich fühlen könnte, so sehr ich es auch wollte und so musste ich mich dazu zwingen, es mir einbilden. Ich habe dich betrogen, belogen nur um irgendwas in mir zu befriedigen, dich aber gleichzeitig nicht zu verlieren, was ich letztendlich doch tat, weil ich es so wollte, mein Gewissen hätte mir die Eingewide zwerquetscht, wäre es noch weiter so gegangen. Wir hatten nicht die Art zwischenmenschliche Beziehung das man sich hätte wegen irgendwas rechtfertigen müssen, doch irgendwas, nein, du hast es verlangt und damit kam ich auf Dauer nicht zurecht, denn meine Freiheit brauche ich entweder ganz oder garnicht. Ich habe dich verletzt und es später zurück bekommen. Du hast dich nicht entbinden können, ich konnte nicht warten und habe meine Konsequenzen gezogen.
Eines Tages werden wir es uns nicht mehr nachtragen, nicht mehr direkt aber ein "wir" gibt es schon lange nicht mehr.

18.12.10 23:19


 [eine Seite weiter]
_________________________________
Design // Host
Gratis bloggen bei
myblog.de